Die "Alten Hasen" der Zirkusschule Seifenblase am Tag der Niedersachsen

Vom 14 bis zum 16.06 hatten wir die Möglichkeit auf dem Tag der
Niedersachsen aufzutreten. Die Alten Hasen packten ihre Sachen und
fuhren mit der Circusfeuerwehr nach Wilhelmshaven. Hier konnten wir in
einer BBS, zusammen mit vielen anderen Circusschulen aus ganz
Niedersachsen in Klassenräumen übernachten. Nach einer Generalprobe am
Samstag Vormittag gab es einen ersten Auftritt auf dem von 300.000
Menschen besuchtem Fest. Leider noch etwas holprig und leider im Regen.
Im Anschluss hatte die Gruppe zum ersten Mal die Gelegenheit einen Walk
Act zu kreieren. Alle schlüpften in die Raupe Erwin und wir unterhielten
das Laufpublikum mit Musik und Raupenfrechheiten. Der zweite Auftritt,
endlich bei gutem Wetter war dann ein voller Erfolg. Wir konnten tolle
Auftrittserfahrungen sammeln und haben sehr unterschiedliche
Inspirationen von den anderen Gruppen erhalten. In der Freien Zeit gab
es einen guten Austausch mit den anderen Jugendlichen und im
gegenseitigen Austausch wurden viele neue Tricks und Tänze gelernt. Wir
freuen uns schon wenn in zwei Jahren der nächste Tag der Niedersachsen ruft!

Projektgruppe CiNS am 2.2.2019 im PFL

Esther Bejarano, Microphone Mafia und CiNS gemeinsam im PFL

Am Samstag, 02.02.2019 gibt es eine hochkarätig besetzte Veranstaltung im PFL. Esther Bejarano, Künstlerin und Auschwitzüberlebende gastiert gemeinsam mit der Microphone Mafia und CiNS in Oldenburg. Veranstaltungsbeginn ist um 19.00 Uhr, Karten gibt es an der Abendkasse.

Als eine der letzten Überlebenden des Frauenorchesters in Auschwitz ist Esther Bejarano bis heute mit ihren 94 Jahren äußerst wach für politische Fragen. Sie engagiert sich gegen Faschismus und für Toleranz, setzt sich als Zeitzeugin für Aufklärungsarbeit in Schulen und für Erinnerungsarbeit ein und ist Mitbegründerin und Vorsitzende des Auschwitz-Komitees. Gemeinsam mit der Rap-Band Microphone Mafia tourt sie seit 2009 von Ort zu Ort und bewegt das Publikum mit Lesungen aus ihrer Biographie „Vom Mädchenorchester zur Rap- Band gegen rechts“ und einem Songprogramm, das in verschiedenen Sprachen gesungen und als Rap neu interpretiert wird.

Im ersten Teil der Veranstaltung wird von der Gruppe CiNS die wahre Geschichte der verfolgten, jüdischen Artistin Irene Bento, die sich und Teile ihrer Familie im Circus Adolf Althoff verstecken und so den Holocaust überleben konnte, gezeigt. Durch artistische Einlagen und musikalische Live-Untermalung wird Geschehenes lebendig vermittelt und Wege einer kritischen Erinnerungskultur, die in naher Zukunft ohne Zeitzeug*innen auskommen muss, aufgezeigt.

Die Projektgruppe CiNS (Circus im Nationalsozialismus) arbeitet interdisziplinär zum wenig aufgearbeitetem Themenfeld von Circus im Nationalsozialismus und verfolgten Artist*innen. Ihre Ausstellung und Lesung waren bereits europaweit an unterschiedlichsten Orten zu sehen (u.a. DOCH Circus University Stockholm, Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, Zirk'Art Festival, At.tension Festival, Museum Europäischer Kulturen Berlin, Synagoge Enschede, Galerie Olga Benario Berlin, Stadtmuseum Pfungstadt)
Bejarano und Microphone Mafia, mit ihren Texten und Erzählungen schlägt das Trio durch persönliche und politischen Worten und Liedern zu den Themen Rassismus, Zivilcourage und Erinnerungskultur inhaltlich und künstlerisch den Bogen in die Gegenwart. Gemeinsam mit dem Rapper Kutlu Yurtseven begeistern Esther und ihr Sohn Joram Bejarano ihr Publikum immer wieder aufs Neue“.

Im Rahmen des Projektes "Erinnern für die Zukunft - Keine Zukunft ohne Erinnern" wird die Veranstaltung unterstützt von der Stiftung „Erinnerung Verantwortung und Zukunft“ aus Berlin, der Oldenburgischen Landschaft und der Vereinigung Niedersächsischer Bildungsinitiativen. Nachdem das Konzept im Frühjahr 2018 abschließend bei einer Residenz der „International Art Research Location Schloß Bröllin“ entwickelt wurde, wird es am Montag einen Durchlauf dieses einmaligen Konzeptes mit der IGS Flötenteich geben.
Teilnehmen wird ebenfalls eine Projektgruppe der OBS Eversten.

Die Veranstaltung ist der Startpunkt zu einer bundesweiten Tour des Projektes und wird den Namen der Stadt Oldenburg mit dem Konzept einer kritischen, lebendigen Erinnerungskultur eng verknüpfen. Das Konzept wird zu Beginn der Veranstaltung kurz vorgestellt.

Empfohlen ab 10 Jahren

EINTRITT
Empfehlung 5,00 € bis 10,00 €

Ankündigung

Circo Ponte das Estrales ist am  4.2.2019 in Oldenburg

Der CIRCO PONTE DAS ESTRELAS (Circus Sternenbrücke) erneut auf Deutschlandtournee…

 

Kinder und Jugendliche eines sozialen Projektes aus São Paulo laden ein!
Santiago und Felicia sitzen auf der Bühne und schauen Fotos an…“Weißt Du Felicia, diese Reise war einfach unglaublich! Ich habe gelernt, dass wir teilen müssen, denn jedes Volk ist nur ein kleiner Teil der Welt… erst wenn alle zusammen kommen ist die ganze Welt eine! Und ich habe etwas über mich und mein Land entdeckt…das muss ich Dir unbedingt erzählen!“ …
Der Vorhang öffnet sich. Kinder in bunten Kostümen stürmen auf die Bühne, jonglieren mit Keulen, bunten Bällen, Ringen und drehen Kreise mit ihren Einrädern…
Das Publikum ist begeistert. Ob es der Glanz der strahlenden Augen der Kinder auf der Bühne ist, der sich wie unbemerkt auf das Publikum überträgt, oder die unsichtbare Anstrengung und leise Verwandlung, wenn Kinder, die weder schreiben oder lesen konnten, anstatt bettelnd am Wochenmarkt zu stehen, plötzlich auf einer Bühne vor hunderten von Zuschauern zu Circusartisten werden…
Normalerweise führen unsere Kinder da auf, wo sie selber herkommen und wo auch ihre Familien wohnen, in den Elendsvierteln und Straßen des südlichen Randgebietes São Paulos. Dort sind sie im Alltag ihren chaotischen Familien ohne Struktur, Missbrauch, Kinderprostitution, Drogenhandel und der allgemeinen Kriminalität im unmittelbaren Umfeld ausgesetzt.
Im CIRCUS treffen wir uns jeden Tag vor oder nach der Schule, üben circensische Disziplinen, arbeiten mit Kunst, Theater, Musik, Handarbeit und Handwerk,  Nachhilfe und Unterricht in Epochen. Zweimal im Jahr geht es auf Tournee, wo wir ein ausgearbeitetes Theater- und Circusstück in öffentlichen und privaten Schulen, NGO´s, Theatern und auf pädagogischen Kongressen in Brasilien aufführen.
Das Publikum applaudiert, denn das, was unsere Kinder machen ist wirklich gut… Eltern, Schulkameraden, aber auch Eliteschüler aus Privatschulen und Lehrer, die die Realität der Favelas nur aus den Spätnachrichten kennen, staunen – die Schulversager, Stotterer, arme Kinder aus der untersten Sozialklasse, die für gewöhnlich gemobbt werden, die traurigen Favelakinder haben sich in Sterne verwandelt! Die Circusarbeit ist für unsere Kinder, aber auch für unser Publikum pädagogisch wertvoll und wirkt therapeutisch.
Das ist die Brücke, die wir täglich zu schlagen versuchen… Das ist unsere Sozialarbeit für 20 Kinder und Jugendliche, der Circus Sternenbrücke (Ponte das Estrelas)!
Wir haben bereits 2016 eine Tournee nach Deutschland gewagt, und die Erfahrung war schlichtweg umwerfend. Wir haben gelernt, dass nur die Begegnung selbst alle Beteiligten stärkt, Vorurteile abbaut, Mut macht, Wege öffnet und Friedensmomente schafft.
Helft uns doch die Brücke noch einmal bis über den Ozean zu spannen! Kommt uns besuchen in einer der Aufführungen von „SANTIAGOS WELT“, eine Geschichte mit Theater, Circusnummern, bunten Bildern, wilden Tieren und Klängen aus der ganzen Welt ….! Die Vorstellung dauert 1,5 Stunden und ist für Groß und Klein von 5 bis 99 Jahren geeignet.
Wir wollen mit Euch teilen, was wir haben… damit die Welt eine Ganze werden kann!
Am Montag, den 04.Februar 2019 um 19Uhr wird der CIRCUS STERNENBRÜCKE an der FWS Oldenburg zu Gast sein.

Weitere Information unter: www.circopontedasestrelas.com.

 

 

Bem Vindos – Herzlich Willkommen!

Presse